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Sep 13
2010
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Das eine verregnete Insel, nordwestlich von Europa einmal zu meinem Lieblingsreiseziel werden würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Aber tatsächlich habe ich meine letzten Sommerferien in Hurst Lodge verbracht und habe die Zeit genossen. Nicht nur die Collegeluft die wir dort geschnuppert haben, sondern auch das berühmt-berüchtigte englische Essen haben mich positiv überrascht. Den ersten Eindruck des Colleges erhält man von einer Allee aus, die auf das Hauptgebäuden mit seinen riesigen Rasenflächen zufährt. Zwar sind die Zimmer eher praktisch ausgestattet und auch die Toiletten entsprechen keinem deutschen Standard, doch hat man kaum Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Das Außengelände bietet neben einem Schwimmbad auch einen Tennisplatz, Fußballtore und den obligatorischen englischen Rasen, über den regelmäßig kleine Kaninchen hoppeln. Sollte auch das Wetter typisch englisch sein, hatte man im College selbst immer noch einen Computerraum, einen Common Room oder die Dining Hall zur Verfügung. Den Unterricht hatten wir in gutausgestatteten Klassenräumen mit Smartboards, die zwar praktisch, aber nicht immer einfach zu bedienen waren. Das hielt uns aber nicht davon ab, die Grammatikregeln sowie ‘‘the difference between to notice and to remark‘‘ zu lernen. Auch auf den Ausflügen hatten wir viel Spaß. So ist es faszinierend zu erleben, dass man sich auch in England einen schmerzhaften Sonnenbrand an der Küste von Brighton zuziehen kann. Ebenfalls hatten wir mehrere Tagesausflüge, um London zu entdecken, denn neben den typischen Touristenzielen besuchten wir auch den unglaublichen Stadtteil Camden mit seinen Unmengen an Ständen und Läden die wirklich alles an Kuriositäten bieten, was man sich nur vorstellen kann. In London hatten wir auch einen Musical-Abend, an dem ‘‘We Will Rock You‘‘ für Mittel- und Unterstufenkurs, bzw. ‘‘All My Sons‘‘ für den Oberstufenkurs auf dem Plan standen. Neben London haben wir auch Oxford besucht. Die britische Universitätsstadt zählt dabei eindeutig zu meinen Lieblingsorten. Ein Muss ist eine Insider-Führung von Mr. Sutherland, der hier auch studierte. Aber auch so kann man sich beispielsweise das Christchurch College anschauen, um die alten Gebäude, das Universitätsleben und den Harry Potter Drehort kennen zu lernen. Unbeschreiblich ist das Flair dieser Stadt, die eine Kombination aus Tradition und moderner Lebensweise ist. Um sich selbst ein Bild von England machen zu können muss man es erleben. Dabei ist es nur zu empfehlen mit Sutherland Travels zu fahren, denn neben gutem Unterricht und spannenden Ausflügen hat man hier eine Menge Spaß in familiärer Atmosphäre und kann eine unvergessliche Zeit erleben, die süchtig macht nach mehr und eine verregnete Insel zum Lieblingsreiseziel werden lässt. (von Maike)
