Sutherland Travels
Dennis J. Sutherland

Kaiserstraße 17
65611 Niederbrechen

Tel.:+49 (0)6438 / 920240
Fax:+49 (0)6438 / 920241

Sep 20
2011

Reisebericht

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admin

A big thank you to everyone who made my Summer with Sutherland Travels so enjoyable. I can sum up the experience as follows:

Great people, great opportunities, great facilities and great food!!

I made a lot of new friends and it was really good to see everyone's language skills improving before my eyes - helped, of course, by performances such as Grease in which us boys really showed the girls how to sing 'Greased Lightening'!!

Students' creative writing, acting, music and singing skills were also greatly enhanced by our interpretation of Shakespeare's 'Midsummer Night's Dream'. Wonder if we can better that next year?

We also enjoyed some fantastic days out - London (Camden Town), bowling, shopping and a memorable performance of 'We Will Rock You' in the West End.

Sport wasn't forgotten and one of my highlights was helping to retain the 'Gutter Cup' football trophy. I'm looking forward to coming back to defend our position next year!!

I'm off to the University of Cambridge now for my first year as a

Classics student, but I hope to see you all in 2012!

Jack Johnson

Sep 13
2010

Hurst Lodge

geschrieben von admin in nicht getagged 

admin

Die 2 Wochen Sprachreise mit Sutherland Travels waren etwas, was jeder einmal erlebt haben sollte und was ich nur empfehlen kann. Sowohl die Betreuer, als auch die Leute, die mitgefahren sind, waren von Anfang an aufgeschlossen und sehr lustig ;-) Da bei unserer Ankunft das Deutschland-WM Spiel war, hatten wir gleich einen Punkt, in dem wir zusammengehalten haben und uns so auch schon in der ersten Stunde kennenlernen konnten. In unserer Zeit zwischen Unterricht und Essen wurde viel geredet, gelacht oder unseren 3 Musikern gelauscht. Auch Abends bekamen wir oft ein Privatkonzert von Felix, Jean und Jack, wobei alle ihren Spaß hatten, oder eben auch mal weinen mussten, weil es einfach zu schön war... ;-) 

Unsere Ausflüge waren alle interessant und haben viel Spaß gemacht, egal ob in London, Oxford oder beim Baden in Brighton. Und dass beim Punten keiner ins Wasser gefallen ist war auch ein Wunder... ;-)

Zu erwähnen wäre auch noch unser cooler Pool, der eigentlich von der Wassertemperatur einer Badewanne glich. Egal ob jemand unfreiwillig mit Klamotten, oder freiwillig in Badesachen darin war, es war immer lustig!

Und nun zu dem, wieso wir ja eigentlich alle mitgefahren sind: das Englisch-Lernen!

Dazu muss ich mal loswerden, dass ich (und ich glaube, dass es vielen anderen auch so ging) in den 2 Wochen mehr gelernt habe, als in dem kompletten letzten Schuljahr. Zudem war der Unterricht nicht langweilig, sondern sehr lustig und abwechslungsreich.

Da wir immer eingetrichtert bekommen haben, wir sollten doch mal bitte anfangen, auf Englisch zu denken, und da wir ja auch Kontakt mit den Engländern hatten (Küchenpersonal, Kaufhäuser etc.) und unsere DVD`s abends auf Englisch geschaut haben, funktionierte dies auch bei den meisten früher oder später.
Also alles in allem war es eine sehr schöne Zeit, die wir alle vermissen und sehr genossen haben. Freundschaften haben sich gebildet und Spuren hinterlassen... ;-)

P.S.: Ich darf natürlich Bernd nicht vergessen, unseren Busfahrer, mit dem wir auch viel Spaß hatten, sofern er nicht in seiner Grummel-Stimmung war ;-) Durch ihn waren die Busfahrten nur halb so langweilig, denn der Partybus ging wieder los -> SATELLITE!!!

Sep 13
2010

Reisebericht

geschrieben von admin in nicht getagged 

admin

Das eine verregnete Insel, nordwestlich von Europa einmal zu meinem Lieblingsreiseziel werden würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Aber tatsächlich habe ich meine letzten Sommerferien in Hurst Lodge verbracht und habe die Zeit genossen. Nicht nur die Collegeluft die wir dort geschnuppert haben, sondern auch das berühmt-berüchtigte englische Essen haben mich positiv überrascht. Den ersten Eindruck des Colleges erhält man von einer Allee aus, die auf das Hauptgebäuden mit seinen riesigen Rasenflächen zufährt. Zwar sind die Zimmer eher praktisch ausgestattet und auch die Toiletten entsprechen keinem deutschen Standard, doch hat man kaum Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Das Außengelände bietet neben einem Schwimmbad auch einen Tennisplatz, Fußballtore und den obligatorischen englischen Rasen, über den regelmäßig kleine Kaninchen hoppeln. Sollte auch das Wetter typisch englisch sein, hatte man im College selbst immer noch einen Computerraum, einen Common Room oder die Dining Hall zur Verfügung. Den Unterricht hatten wir in gutausgestatteten Klassenräumen mit Smartboards, die zwar praktisch, aber nicht immer einfach zu bedienen waren. Das hielt uns aber nicht davon ab, die Grammatikregeln sowie ‘‘the difference between to notice and to remark‘‘ zu lernen. Auch auf den Ausflügen hatten wir viel Spaß. So ist es faszinierend zu erleben, dass man sich auch in England einen schmerzhaften Sonnenbrand an der Küste von Brighton zuziehen kann. Ebenfalls hatten wir mehrere Tagesausflüge, um London zu entdecken, denn neben den typischen Touristenzielen besuchten wir auch den unglaublichen Stadtteil Camden mit seinen Unmengen an Ständen und Läden die wirklich alles an Kuriositäten bieten, was man sich nur vorstellen kann. In London hatten wir auch einen Musical-Abend, an dem ‘‘We Will Rock You‘‘ für Mittel- und Unterstufenkurs, bzw. ‘‘All My Sons‘‘ für den Oberstufenkurs auf dem Plan standen. Neben London haben wir auch Oxford besucht. Die britische Universitätsstadt zählt dabei eindeutig zu meinen Lieblingsorten. Ein Muss ist eine Insider-Führung von Mr. Sutherland, der hier auch studierte. Aber auch so kann man sich beispielsweise das Christchurch College anschauen, um die alten Gebäude, das Universitätsleben und den Harry Potter Drehort kennen zu lernen. Unbeschreiblich ist das Flair dieser Stadt, die eine Kombination aus Tradition und moderner Lebensweise ist. Um sich selbst ein Bild von England machen zu können muss man es erleben. Dabei ist es nur zu empfehlen mit Sutherland Travels zu fahren, denn neben gutem Unterricht und spannenden Ausflügen hat man hier eine Menge Spaß in familiärer Atmosphäre und kann eine unvergessliche Zeit erleben, die süchtig macht nach mehr und eine verregnete Insel zum Lieblingsreiseziel werden lässt. (von Maike)

Sep 13
2010

Hurst Lodge – Sprachferien in England

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admin

Der Sommerkurs 2010 von Sutherland Travels hat in einem College, Hurst Lodge, in der Nähe von London residiert.

Mit seinem kleinen Auffassungsvermögen für ungefähr 40 Personen passt Hurst Lodge sehr gut zur familiären Atmosphäre, die dort während unseres Aufenthaltes geherrscht hat. Alle haben sich gut verstanden und es war immmer gute Stimmung im College, was auch an den Betreuern gelegen hat, die die Ferien abwechslungsreich gestaltet haben.
Es standen einige Fahrten nach London, unter anderem auch zum ausgiebigen Einkaufen auf dem Programm, aber auch nach Oxford, Reading und Brighton. Wir sind ins Kino gegangen und haben uns ein Musical angesehn.

Die Köche, die uns in Hurst Lodge bekocht haben, waren alle sehr gut und so war es auch nicht anders zu erwarten, dass das Essen ebenso geschmeckt hat; nämlich wirklich lecker.
Nachmittags und abends, wenn wir Zeit hatten, waren wir im hauseigenen Pool schwimmen, der uns ebenfalls zu Verfügung stand, wie auch ein eigener Computerraum und ein Fernsehraum.

Die Klassenräume waren meist sehr technisch eingerichtet, mit Beamer oder sogenannten „magic boards“.

Natürlich war das Freizeitprogramm so gelegt, dass der Unterricht nicht zu kurz kam. Es gab z.B. verschiedene Projekte, die nachmittags angeboten wurden; einen Film drehen, eine Zeitschrift über die Sprachferien erstellen oder ein Theatersück schreiben und aufführen. Das war nur ein kleiner Vorgeschmack, was man bei Sutherland Travels alles über die englische Sprache lernen kann.

Für diejenigen, die sich auf das Abitur vorbereiten möchten, ist der Oberstufenkurs perfekt. Man wiederholt und lernt alle relevanten Dinge, die wichtig für die Abschlussprüfungen sind und lernt dabei noch, wie man Englisch richtig anwendet und spricht.
Es ist immer für jeden das richtige dabei und jeder kommt glücklich aus England zurück und denkt: Warum bin ich nicht schon früher mit Sutherland Travels gefahren? So gut kann mir doch niemand Englisch beibringen wie da! (von Johanna)

Sep 09
2010

Ascot 2010

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admin

Diesen Sommer bin ich bereits das vierte Mal mit Sutherland Travels in England gewesen. Ich schätze, dass das schon sehr viel darüber aussagt, wie gut es mir jedes Jahr gefallen hat! Wie auch schon letztes Jahr ging unsere große Fahrt nach Ascot, wo wir ein ganzes College für uns alleine hatten. Außerhalb des Programms gab es viele Möglichkeiten, sich dort zu beschäftigen. Wir hatten einen Swimmingpool, Tennis- und Basketballplätze und eine riesige Wiese zum Fußball spielen oder einfach nur zum Sonnen. Im Haus selbst gab es einen großen Internetraum und mehrere Musikräume, die wir (nach vorherigem fragen) ebenfalls benutzen durften. Unser Programm war super. Wir waren in London, in Oxford und in Brighton.
In Oxford bekamen wir eine Exklusivtour von einem ehemaligen Studenten: Mr. Sutherland selbst! Ich habe mir diese Tour jedes Jahr wieder angeschaut, aber natürlich konnten die, die wollten, auch in die Stadt shoppen gehen. Andere wiederum sind auf dem Fluss Cherwell punten gegangen. Punten macht richtig Spaß. Man kann sich die Boote wie die Gondeln in Venedig vorstellen, die man mit einem langen Stab anschieben muss. Natürlich lag das ein oder andere Mal auch jemand im Wasser! =)

Wir waren insgesamt vier Mal in London: zum Shoppen, Sightseeing und zum Musical. Das Musical (bzw. für den Oberstufenkurs Theater) ist jedes Jahr ein Highlight. Dieses Jahr haben die jüngeren Kurse „We Will Rock You!“ gesehen und die CD lief die restlichen eineinhalb Wochen im Bus! Wir, also der Oberstufenkurs, sind in „All My Sons“ von Arthur Miller gegangen. Die Aufführung war ziemlich gut gemacht. Besonderes Extra war, dass eine der Schauspielerinnen bei „Harry Potter“ mitgespielt hatte und man sie daher schon kannte! Einen ganzen Samstag hatten wir in London zur freien Verfügung. Wir durften in Kleingruppen die Stadt ansehen. Maike und ich hatten uns vorher rausgesucht, wo wir alles hinwollten und sind dann mit der U-Bahn durch London gefahren. Wir hatten richtig viel Spaß!

Ein weiteres Highlight war unsere Fahrt nach Brighton. Brighton ist eine wunderschöne Küstenstadt. Die Spielhalle und der Vergnügungspark auf dem Pier sind richtig schön und manche von den ganz Kühnen sind sogar ins (doch etwas kalte) Meer gegangen. Viele waren aber auch in der idyllischen Fußgängerzone einkaufen. Jedenfalls war es, denke ich, für alle ein super Tag!

Neben weiteren Ausflügen hatten wir natürlich auch Unterricht. Dieser war auf die unterschiedlichen Leistungsstände der Teilnehmer zugeschnitten. Ich war bei Herrn Sutherland selbst im Kurs mit 60 Stunden Unterricht. Wir haben Grammatik wiederholt, wobei auf jeden Schüler eingegangen wurde. Wir haben auch Kurzgeschichten gelesen und Filme angeschaut. Ich denke, dass ich sehr viel gelernt habe in diesen zwei Wochen. Es war nie langweilig. Herr Sutherland hat mit seiner witzigen Art immer versucht auf uns einzugehen und unseren Unterricht so lehrreich aber auch spaßig zu gestalten. So etwas vermisst man in seinem eigenen Unterricht in der Schule ziemlich oft.

Gegen Ende der Woche hat jeder Kurs eine kleine Abschlusspräsentation aufgeführt. Wir haben „Dinner for one“ gespielt und es war wirklich ein Erlebnis! In zusätzlichen Workshops wurde außerdem eine Zeitung erstellt und „Romeo und Julia“ in Modern einstudiert. Der Abend war einfach toll. Wir hatten sogar musikalische Begleitung von 3 Teilnehmern.

Alles in allem war es eine super Zeit und ich würde jedes Jahr wieder mitfahren!

Natalie

Nov 29
2009

Wenn Sutherland Travels süchtig macht …

geschrieben von admin in nicht getagged 

admin

 

Es gibt ein paar Dinge, die man im Leben gemacht haben muss. Wenigstens einmal im Leben sollte jeder mit Sutherland Travels in Großbritannien gewesen sein. Ich war fünf Mal dabei und bereue keine einzige Minute, am liebsten würde ich noch weitere fünf Male mitfahren, wenn nicht noch öfters.

Trotz einer strengen Diät, die ich einhalten muss, hat Herr Sutherland es immer geschafft eine Gastfamilie zu finden, in der es keine Probleme mit meiner Ernährung gab. Einmal hatte ich sogar die Chance, das wunderbare Essen in Hurst Lodge zu kosten.

Als ich das erste Mal im Sommer 2005 mit nach Reading fuhr hatte ich sehr starke Zweifel ob ich mich verständigen könne und vor allem ob es mit meiner Diät klappen würde. Ich wusste nur, dass meine Gastmutter eine ähnliche Diät lebt, aber mehr auch nicht. Der Informationsabend und auch viele liebe Gespräche im Forum und Chat haben meine Vorfreude immer mehr gesteigert. Als wir eines Samstag morgens in Limburg abfuhren waren alle Zweifel verschwunden, und die Vorfreude siegte. Nach langer Fahrt kam ich abends erschöpft, aber glücklich an. Meine Gastfamilie lies sich nicht viel Zeit und schloss mich und meine Zimmergenossin in die Arme.

Wir wohnten in Woodley bei einem älteren Ehepaar, das Kartoffeln über alles liebt, aber das tun (glaube ich) alle Briten, denn es gab immer und überall reichlich Kartoffeln zu essen. Unsere Gastmutter war für das Essen zuständig. Sie verbrachte Stunden in der Küche um uns jeden Abend ein rechhaltiges und unglaublich leckeres Dinner servieren zu können

Am Montag fing nach einem Tag mit der Familie endlich der Unterricht an. Wir wurden danach eingeteilt, wie viele Schuljahre wir bereits die englische Sprache gelernt hatte. Ich hatte bei einem unglaublich lustigen Mann namens Michael Unterricht. Vor meinem ersten Unterrichtstag konnte ich mir nicht vorstellen wie der Unterricht sein wird, nach dem ersten Tag war mir jedoch klar, dass die zwei Wochen sehr unterhaltsam sein werden. Den steifen Englischunterricht hatte ich in Deutschland zurück gelassen, denn bei Michael brachten wir die Geschichten zum Leben und auch Ereignisse, die wir während unseres Aufenthaltes erlebten, sorgten für genügend Gesprächsstoff. So warf meine Gastfamilie jeden Abend die Reste des Essens, da nicht aufgehoben wurde, in den Garten unter einen Baum, für die Vögel, wie sie sagten. Jedoch beschwerten sie sich auch über die Nachbarskatze Lilly, die immer fetter wurde und welche sie immer von den Essensresten vertreiben mussten, damit auch ja die Vögel den Gemüserest oder das angegessene Stück Apfelkuchen bekamen und nicht die Katze. Die zwei Wochen vergingen wie im Fluge. Bis auf sonntags waren wir jeden Tag unterwegs und entdeckten von London bis Brighton über Oxford, Bath und Windsor täglich Neues. Für mich war jedes Mal der Musicalbesuch das absolute High light.

Viel zu meinen positiven Erlebnissen haben auch die Betreuer beigetragen. Nicht nur mit einem super Tagesprogramm, tollen Lehrern und dem Unterricht sollte ein Reiseveranstalter glänzen, sondern auch mit den alltäglichen Kontaktpersonen und das sind unter anderem die Betreuer. Sie hatten immer ein offenes Ohr und konnten fast jede Frage beantworten, bis auf eine, wo genau die Wettergrenzen verlaufen. Die Frage hat sich selbst nach dem fünften Mal noch nicht geklärt. Macht nichts, aber an der Stelle möchte ich alle um Entschuldigung bitte, die ich mit dieser Frage gequält habe.

Nach dieser Frage und meiner Anmeldung für meine zweite Fahrt mit Sutherland Travels wurden die Betreuer schon vor mir und meinen Fragen vorgewarnt. Trotzdem waren sie gewillt, mir jede Frage zu beantworten, sofern sie es konnten. Beim zweiten Mal ging es wieder in meine erste Gastfamilie, die ich mittlerweile sehr ins Herz geschlossen hatte. Weil alles so schön war, durfte natürlich auch kein drittes Mal bei der Gastfamilie mehr fehlen. Mittlerweile kannte ich einige Betreuer und Busfahrer und durfte das erste Mal Herrn Sutherlands legendären und für mich weltbesten Englischunterricht miterleben. Es war unglaublich, was ich bei ihm alles für die Abitursvorbereitung lernte. Bei jeder mir aufkommenden Frage genügt ein Blick in die Aufzeichnungen und es ist mir, als wäre es gestern, als er, nach dem er morgens einen Laptop auspackte, der täglich wechselnde Protokollant seine Arbeit aufnahm, Herrn Sutherland seine mysteriöse und unheilbare Krankheit überfiel, die ihn daran hinderte, während des Unterrichts deutsch zu sprechen und er ganz entsetzt fragte: „oh suggar I forgot my paper … what are the ten points of the present continous?“ Sobald ich in der Schule sitze und mir über irgendwelche grammatikalischen oder stilistischen Dinge Gedanken mache habe ich immer Herrn Sutherland im Kopf und die Erinnerungen werden wach von dem was ich lernte und meist löst sich damit auch das Problem.

Würde ich sagen, dass es wunderschön war und ich ausgerechnet deswegen auch ein viertes Mal mitfuhr, wäre es gelogen, denn es war nicht nur wunderschön sondern phantastisch. Während meiner dritten Fahrt hatte ich meinen 18. Geburtstag in Großbritannien mit meiner Gastfamilie gefeiert und so beschloss ich auch Ostern mal dort zu verbringen. Beladen mit Osternestern, Ostereiern und Osterhasen machte ich mich auf den Weg.

Zwei kleine Veränderungen gab es diese Mal schon. Ich lernte eine neue Gastfamilie kennen und ich kannte sämtliche Betreuer und Lehrer. Es war für mich schon etwas merkwürdig auf eine neue Gastfamilie zu treffen, aber es war auch eine schöne neue Erfahrung, das Leben einer anderen Gastfamilie kennenzulernen. Es ist eine ebenso offene, freundliche und aufgeschlossene Familie wie die andere. Sie banden mich und meine Zimmergenossin in jede Aktivität ein. Sei es ins Kochen, der Spaziergang mit dem Hund oder beim Einkaufen. Wenn man den Gastfamilien ebenfalls offen begegnet und sich auch für diese interessiert, sollte es niemandem schwer fallen, sich gut in seine Gastfamilie einzuleben. Ostern war insbesondere für mich sehr schön, da ich das Betreuerteam untereinander super harmonierte und sich diese positive Stimmung auch auf die Teilnehmer übertrug. Was soll ich groß noch zu Herrn Sutherlands Unterricht sagen? Mann muss ihn einfach selbst erlebt haben, ihn zu beschreiben ist sehr schwer. Allein seine Interpretationsmöglichkeiten von Punkten, Kreisen, die nicht geschlossen sind, u.ä. ist sehr vielfältig und später auch im Deutsch-, Geschichts-, PoWi- und Philosophieunterricht anwendbar. Das ist mit der englischen Grammatik zwar nicht so, aber nach zwei Wochen Unterricht ist man auf alle Fälle wesentlich schlauer als vorher. An Ostern durfte ich als Dauerprotokollantin alles mitschreiben und konnte auch so direkt das Protokollieren erlernen.

Während der Osternfahrt besichtigten zwei Betreuer das neue College Hurst Lodge. Sie konnten zu diesem Zeitpunkt schon viel Gutes hierüber erzählen und freuten sich auf den Sommer am College. Dort sagte man, dass es so flexibel sei auch auf diverse Ernährungseinschränkungen einzugehen. Das kann ich nur bestätigen. Da ich schon bereits seit längerem ans College wollte, aber es über einen gewissen Zeitraum keine College für Sutherland Travels gab, durfte ich in der ersten Gruppe dabei sein, die nur ein paar Wochen später ans College Hurst Lodge fuhr.

Hurst Lodge lässt sich schwer in ein paar Worte fassen. Das Gebäude allein ist schon unglaublich, es ist ein alter verwinkelter Bau, der alles enthält, was eine Reisegruppe für zwei Wochen benötigt, inklusive Sportplatz, Schwimmbecken, große Wiesenflächen, einem Internetraum, einem Aufenthaltsraum und vieles mehr. Beeindruckend an dem Gebäude fand ich vor allem die Technik, die die Ingenieure bei den Duschen verwendeten.

Als ich anfing, den Reisebericht zu schreiben, dachte ich, es wäre am Einfachsten über das neuste Ereignis und damit über die Fahrt nach Hurst Lodge zu schreiben, doch ich musste feststellen, dass es gar nicht so einfach ist. Ich halte so viele Eindrücke gewonnen, dass ich mich hätte tot schreiben können. Gerade im College konnte man nicht auf jeden Geschmackswunsch eingehen, aber für jeden Geschmack hat sich etwas gefunden, denn das Küchenteam gab sich sehr viel Mühe. Mir hat das Essen sehr gut geschmeckt. Ich muss vor allem die Freundlichkeit des Küchenteams loben, sie waren sehr hilfsbereit und gaben sich äußerst viel Mühe, wenn man nett fragte. Wenn man mit einer Person am College redet, redet man kurz danach mit allen, zumindest mir erging es so. Der Hausmeister ist ebenso toll wie das Küchenteam. Wenn man sich auch etwas mehr mit den dortigen Personen beschäftigt, lässt es sich auch heraus finden, dass der Hausmeister die Gebärdensprache spricht, deren Grundzüge man an einem Nachmittag am College auch erlernen konnte. Was mich jedoch wunderte war, dass das Küchenpersonal, der Hausmeister und noch ein paar weitere Personen des Colleges schon am zweiten Tag meinen Namen kannten.

Mir fallen noch so viele positive Dinge ein, dass ich noch viele Zeilen füllen könnte, aber da Lahs jetzt schon im Inneren über die Textmenge stöhnt, werde ich zum Ende kommen. Allerdings sollte ich Sarah nicht vergessen, die ich bis jetzt noch nicht erwähnte, denn sie durfte immer, wenn Herr Sutherland es nicht schaffe, seinen Unterricht auch am Nachmittag zu führen, einspringen. Ich finde es super, wie sie den Unterricht mit ihrer ruhigen Art gestaltete.

Vielen Dank an alle, die mir eine wunderschöne Zeit in England ermöglichten. Ich hoffe, dass es noch ganz viele Schüler/innen gibt, die eine ebenso schöne Zeit haben werden, wie ich sie hatte.

Corinna


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